Chemnitz
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1.FC Lok Leipzig : Chemnitzer FC (0:5)

2. Runde - Sachsenpokal - Saison 2010/2011
Bruno-Plache-Stadion, Leipzig
Zuschauer: 3.892 (davon ca. 800 aus Chemnitz)


Lok Leipzig – schönes Los für die zweite Runde im Sachsenpokal. Elf lange Jahre ist es her gewesen, das man zum letzten Mal in Probstheida gastierte…damals noch beim VfB Leipzig. Dieser nahe Sonntagsausflug bei einem alten Rivalen ließ auf dementsprechende Resonanz hoffen. Das Offensichtliche überforderte allerdings die Deutsche Bahn. Die stellte nur zwei Triebwagen zur Verfügung und über 100 Clubfans mussten am Chemnitzer Hauptbahnhof auf einen kurzfristig organisierten Sonderzug warten. In Leipzig Liebertwolkwitz sollte es dann per Shuttle Bus zum Spiel gehen…auch hier viel zu wenig Kapazitäten. Das Ende vom Lied: ein großer Teil kam fast 20 Minuten nach Anpfiff erst ins Stadion. Da die Autofahrer ebenfalls von Sammelparkplätzen per Bus zur Bruno Plache Wiese gebracht wurden, blieb es vor und nach dem Spiel auch völlig ruhig.
Wir hatten trotz der verspäteten Ankunft nix verpasst. Der CFC sicherte sich erst in der zweiten Halbzeit den Einzug ins Achtelfinale. Vorher passierte nicht wirklich aufregendes. Pavel Dobry war es der, mit seinem Doppelpack in der 61. und 65. Spielminute, die Weichen auf Sieg stellte. Allerdings lagen beiden Treffern recht strittige Schiedsrichter Entscheidungen zu Grunde. Aber wen interessiert das schon, wenn es zugunsten der eigenen Mannschaft ist. Das sah das Leipziger Publikum natürlich anders und der Umstand, dass der Unparteiische aus Dresden kam, trug nicht grad zur Besänftigung bei! Doch Lok Trainer Achim Steffens meinte später im TV Interview, das man nach dieser Niederlage über den Schiedsrichter gar nicht sprechen muss. Bei einem 0:2 hätte er auch mitdiskutiert, doch so….Richtig! Denn es fielen noch drei Tore durch Hampf und zwei Mal Garbuschewski. Wobei dessen 5:0, ein Freistoß Hammer aus knapp 40 Metern, wohl das Tor des Tages darstellen dürfte.
Der Rücktransport dann etwas koordinierter als die Hinreise, wobei man allerdings noch eine Stunde in Liebertwolkwitz auf den Zug warten musste. Ein Kaff im Nirgendwo, keine Kneipe weit und breit und bewacht von Grün – Weiß! Person G. gelang trotzdem der „Ausbruch“ und Dank seines Organisationstalentes hatten wir wenigstens noch ein Bier für die Heimfahrt. Danke!

Da ich die Speicherkarte meiner Kamera vergessen hatte, diesmal die Bilder mit freundlicher Genehmigung von cfcfans.de…Vielen Dank!