Chemnitz
  Nationalmannschaft     Hopping     Blog Journal     Besprechungen     Interviews     Bilder     Artikel     Gästebuch     Kontakt     Links     Impressung & Disclaimer  
Allgemein:
Startseite

Chemnitzer FC : SG Dynamo Dresden (2:1)

Sachsenpokalhalbfinale - Saison 2009/2010
Fischerwiese, Chemnitz
Zuschauer: 6.132 (davon ca. 1000 aus Dresden)


Ich weiß gar nicht mehr wann ich mir das letzte Mal eine Karte im Vorverkauf geholt habe. Angesichts der Warteschlangen, schon bei normalen Saisonspielen, am neuen Eingangsbereich, war dies aber unumgänglich. Zum allem Überfluss hinkte ich auch noch auf Krücken ins Stadion…rechtes Knie verdreht und Verdacht auf Meniskusschaden. Egal! Scheiß Dynamo im Pokal….um das zu verpassen müsste das Bein schon ab sein!
Endlich mal wieder die Wiese voll und auch die Elbpisser hatten so ca. 1000 Strategen mit an Bord. Zu Beginn bissl blauer Rauch in der Südkurve und der Pokalschlager konnte beginnen. Vor zwei Jahren hatte Dresden grad ne Negativserie und wir schmissen sie, auch im Halbfinale, zurück in ihr Tal. Und auch diesmal sahen die gut besetzten Gelb Schwarzen kein Land. Ein Klassenunterschied war nicht mal mit dem Hubble Teleskop auszumachen. Hätten wir doch auswärts immer so gespielt…träum, träum, träum.
Nach einer halben Stunde dann endlich die Umwandlung von Feldüberlegenheit in Zählbares. Julius Reinhardt köpft das 1:0 nach verlängerter Ecke. Knieschmerz beim Torjubel übrigens gleich null. Adrenalin ist eben doch das beste Schmerzmittel…aber eben nur von kurzer Dauer. Einziger Wermutstropfen vor der Pause: die Verletzung von Stürmer David Jansen. Und drei Mal dürft ihr raten wo? Richtig! Rechtes Knie…keiner konnte dir in diesem Moment so nachfühlen wie ich…Halbzeit!
Die Jungs waren kaum wieder fünf Minuten auf dem Platz, wir hatten grad vom dünnen Halbzeitgelapp aufs dünne Spielgelapp umgeschaltet, da geschah es….mit dem Pass der Saison bedient Hampf wunderschön Reinhardt und der Julius versenkt das Ding kälter als Eskimo Kacke!
Den Steinebeschleunigern gingen jetzt leicht die Nerven durch: Rauch, Knaller, Spielunterbrechung, Polizei aufm Spielfeld. Nach 5 Minuten rollte der Ball wieder, allerdings vermehrt auf das CFC Gehäuse. Dichthalten war nun der Schlachtruf. Doch nach 86 Minuten dann doch noch das 2:1. Kriminell, kriminell…doch ein Krimi mit Happy End! Die schwule SGD besiegt und zwei Tage später stand der Finalgegner im heimischen Stadion fest: nach sieben Jahre ging es wieder gegen den Schacht!